Eckdaten/Leitlinien

Der Name: FBG eG – Firmen fördern nach biblischen Grundsätzen
Gründung: November 2008 auf Schloß Mansfeld mit 12 Personen
Stand Januar 2016: 67 Genossen
Die Genossenschaft: Die FBG eG ist eine Unternehmergenossenschaft. 75 Prozent der Mitglieder sind Unternehmer.
Der Zweck: das Fördern christlicher Unternehmer und ihrer Firmen durch Beiräte, Schulung und Coaching

Eckpunkte/Leitlinien der FBG eG als gemeinsame Basis

auf der wir Genossen und zur Mitarbeit einladen.

1. FBG ist eine Gemeinschaft von Christen in Form einer Genossenschaft,

die das Reich Gottes im Bereich der Wirtschaft etablieren wollen. FBG unterstützt andere, die dieses Ziel verfolgen und lädt sie in diese Gemeinschaft ein. Unternehmen, die dem Reich Gottes dienen, werden auch als „Kingdom Companies“ bezeichnet. Sie können nur von Christen gegründet und geführt werden, die das Reich Gottes selbst verinnerlicht haben.

2. In der FBG arbeiten wir überkonfessionell und übergemeindlich.

Wir setzen Einheit in heilsentscheidenden Fragen voraus und leben Freiheit in nicht-heilsentscheidenden Fragen. Heilsentscheidende Punkte sind die Anerkennung folgender Fakten: Jesus Christus, der für unsere Sünden gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist, ist der Sohn des allmächtigen Gottes, des Schöpfers von Himmel und Erde. Wir erkennen an, dass nicht die Mitgliedschaft in einer bestimmten religiösen Gemeinschaft den Weg zum himmlischen Vater ebnet, sondern alleine Jesus Christus. Wer sein Leben unter die Leitung von Jesus Christus stellt und seinen Tod am Kreuz auch für sich als Geschenk von Gott annimmt, erfährt:

  • Wer seine Sünden bereut und um Vergebung bittet, dem vergibt Gott die Sünden.
  • Gott schenkt ihm den Heiligen Geist.
  • Gott schenkt Gewissheit des ewigen Lebens.
  • Er wird ein Kind Gottes, dem alle Verheißungen der Bibel gelten. Die Bibel ist Gottes ewig gültiges, vom Heiligen Geist inspiriertes Wort, mit welchem Gott zu jedem Menschen persönlich sprechen möchte. Das Reich Gottes wurde von Jesus Christus verkündet und ist seit Seiner Auferstehung in dieser Welt errichtet worden. Wir als Kinder Gottes sind berufen, in ihm zu leben und die Herrschaft Gottes in uns und unserem Verantwortungsbereich zuzulassen.

3. FBG ermutigt Unternehmer und Führungskräfte in der Wirtschaft,

immer mehr Menschen nach dem Herzen Gottes zu werden und sich und ihr Unternehmen unter die Führung von Gott zu stellen. In diesem Prozess ist es wichtig, offen für verschiedenste Paradigmenwechsel im Denken zu sein. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des Verwalterschaftsgedankens. Diese setzt die geistlichen Erkenntnis voraus, dass alles, was wir sind und haben, uns von Gott zur Verwaltung anvertraut ist. Das umfasst Dinge, Rechte, Fähigkeiten, Zeit, Beziehungen etc.Praktisch heißt das, dass wir uns entschieden haben, bei allen Entscheidungen Gott einzubeziehen und zu fragen: „Herr Jesus, was ist dein Wille? Wie soll ich entscheiden, damit deine Liebe manifest wird und du geehrt wirst?“

4. Aufgrund eines Neupositionierungsprozesses buchstabieren wir FBG:

F = Freiheit

  • Freiheit im Geist (Frieden)
  • Freiheit von weltlichen Abhängigkeiten (Mammon)
  • Freiheit zum unternehmerischen Handeln (Führung & Verantwortung nehmen)

B = Begleitung

  • Beiräte des Vertrauens annehmen und sein (z.B. auch durch Beiräte auf Gegenseitigkeit)
  • Unternehmer werden unter Gottes Führung
  • Fachliche Gründungsunterstützung und Nachfolge (Beratung / Controlling)

G = Gemeinschaft

  • Erfahrungsaustausch zwischen christlichen Unternehmern und Beiräten
  • Gewachsene Netzwerke vertrauensvoller Beziehungen pflegen (z.B. regionale Gemeinschaften)
  • Unternehmertum und Familie integrieren (Seelsorge, Seminare) Im Ergebnis bedeutet dies einen strategischen Schwerpunkt für FBG: Bildung regionaler Gemeinschaften auf Basis einer verbindlichen Zielsetzung auf Reich- Gottes-Arbeit. Bei Bewährung soll dieses Konzept bzw. Angebot multipliziert werden.

5. Die Tätigkeit von FBG ist in drei Säulen gegliedert:

  • Schulung (z.B. Gesinnungswandel / Verwalterschaftsprinzip, Finanzierung nach geschlossenem Kreis, existentielle Lebensfragen, Ausbildung von Beiräten)
  • Beiräte (Tätigkeit nach dem 4C-Ansatz: Character, Competence, Calling, Context)
  • Förderprojekte (Ziel: Kingdom Companies, bzw. Transformation zu Kingdom Companies)

6. Als Merkmale für Kingdom Companies werden folgende Faktoren gesehen:

  • Die Beteiligten suchen konsequent den Willen und die Führung Gottes.
  • Bei mehreren Gesellschaftern hat kein Einzelner eine Mehrheit – auch ein Gründer nicht (gilt nicht bei Einzelunternehmern bzw. Selbstständigen) – die Firma gehört Gott.
  • Keine Abhängigkeit vom Mammon gesteuerten Bankensystem
  • Bei Gründern ein plausibler Business-Plan in Verbindung mit der Vertrauenswürdigkeit der handelnden Verantwortlichen
  • Installation eines Beirates, dessen Empfehlungen zu folgen ist
  • Mind. 50 % des Gewinns werden nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet, sondern in die Weiterentwicklung des Konzeptes investiert und gespendet

7. Als Genosse und Mitarbeiter ist willkommen, wer sich als Christ versteht und mit den Werten und Zielen von FBG identifiziert.

Dazu gehört Bereitschaft, sich selbst immer mehr zum Unternehmer bzw. Führungskraft nach dem Herzen Gottes zu entwickeln. Gleichzeitig sollte sich jeder am Ort seiner Verantwortung von Gott zeigen lassen, wie das Unternehmen oder die Stelle dazu beitragen kann, dass Gottes Reich wächst. Grundsätzlich wollen wir, dass Gottes Wille geschieht und nicht der von einzelnen Personen oder Gremien.

8. Faktoren,wie wir den Willen Gottes erkennen können, sind:

  • Er steht niemals im Gegensatz zu seinem eigenen Wort
  • Reflexion im Gebet
  • Rat erfahrener Glaubensgeschwister
  • Innerer Frieden (als Gottes Antwort durch den Heiligen Geist auf Fragen in Entscheidungssituationen)
  • Äußere Umstände (Koinzidenzen), die den Weg bestätigen Einigkeit sehen die Verantwortlichen bei FBG als ein Zeichen, im Willen Gottes zu sein. Daher streben wir Einigkeit in unseren Entscheidungen an.

9. Wenn es unter FBG-Verantwortlichen in wesentlichen Fragen Uneinigkeit gibt,

ist der „Geistliche Beirat“ zu bitten, darüber zu beten und eine Empfehlung auszusprechen. Die Verantwortungsträger sollen die Empfehlungen des Beirats demütig prüfen, sie behalten aber die uneingeschränkte Verantwortung.

10. FBG Mission Statement:

Wir wollen Unternehmer geschwisterlich anleiten, ein Unternehmen unter Gottes Führung zu wagen, damit innerer Friede und die Gewissheit der persönlichen Berufung das unternehmerische Leben erfüllen kann.

11. FBG lädt ein, Teil einer Bewegung zu sein,

die durch Kingdom Companies und Gesinnungsbildung die Wirtschaft transformiert, mit verschiedenen Bereichen für Beteiligung:

  • Mitgestaltung in der Genossenschaft
  • Netzwerke
  • Vertrauensvolle Gemeinschaft (Business-Club)
  • Multiplikator sein
  • Beirat sein
  • Seminare zur Einkehr sowie zu Partnerschafts- und Familienthemen
  • Supervisions- / Intervisionsgruppen
  • Transformationsbegleitung
  • Gebet füreinander


Stand: Bearbeitung Sept. 2014 WF-JH